Coffee & Contracts

Geheimhaltungsvereinbarungen

In unserer neuen Serie, stellt Ihnen unser Chief Legal Officer Camille kurz und bündig die beliebtesten Verträge vor.

Geheimhaltungsvereinbarung

Darum geht es

Eine Geheimhaltungsvereinbarung benötigen Sie etwa dann, wenn Sie Geschäftsgeheimnisse oder vertrauliche Informationen gegenüber Mitarbeitenden oder Dritten offenlegen bzw. offengelegt erhalten bekommen. In diesem Fall lohnt es sich, die Geheimhaltung in einem Vertrag festzuschreiben.

Approovd bietet Ihnen drei mögliche Wege, Ihre Geheimhaltungsbedürfnisse vertraglich zu regeln: die einseitige Vertraulichkeitsvereinbarungdie kurze beidseitige Vertraulichkeitsvereinbarung und die normale beidseitige Vertraulichkeitsvereinbarung.

Generelles zur Geheimhaltung

Eine Vertraulichkeitsvereinbarung (NDA, vom englischen «non-disclosure agreement», auch als Geheimhaltungsvereinbarung bezeichnet) ist ein Vertrag, der zwischen mindestens zwei Parteien geschlossen wird und in dem festgelegt ist, was die vertraulichen Materialien, Kenntnisse und Informationen sind, die die Parteien einander zu bestimmten Zwecken offenlegen möchten, wobei sie jedoch den Zugang zu diesen oder den Zugriff durch Dritte beschränken möchten. 

In den zentralen Bestimmungen von Vertraulichkeitsvereinbarungen wird festgelegt, wem die Informationen offengelegt werden dürfen (häufig auf Grundlage des Need-to-know-Prinzips, was bedeutet, dass die Informationen nur den Personen offengelegt werden, die diese aus bestimmten Gründen kennen müssen), zu welchen Zwecken die Informationen offengelegt werden, welche Einschränkungen für die Nutzung dieser Informationen gelten und wie lange die Parteien diese Informationen geheim halten müssen, selbst wenn die Verhandlungen beendet wurden. 

Vertraulichkeitsvereinbarungen können einseitig (unilateral) sein, wenn nur eine Partei vertrauliche Informationen offenlegt, oder gegenseitig (bilateral), wenn zwei (oder mehr) Parteien Informationen über sich offenlegen.

Camille Auberson
Chief Legal Officer
Approovd

Die Rechts-Übersetzungs-Maschine: Camille hat umfassende Berufserfahrung als Anwalt bei Homburger gesammelt, einer führenden Schweizer Wirtschaftskanzlei. Der wachsende Bedarf und das ungenutzte Potenzial für Digitalisierung auf dem Markt für Rechtsdienstleistungen haben ihn davon überzeugt, sich an der Gründung von Approovd zu beteiligen. Bei uns verantwortet Camille als Chief Legal Officer gemeinsam mit seinem Team die Erstellung und die Pflege sämtlicher Vertragsvorlagen.

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