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Interview mit Irene Streit-Müller

Irene Streit-Müller ist diplomierte Treuhandexpertin und hat mehr als 25 Jahre Erfahrung in der Branche. Bevor sie im Sommer 2018 mit ANOBIS AG den Schritt in die Selbständigkeit wagte, leitete sie während sechs Jahren die Treuhandabteilung von mittelgrossen Beratungsunternehmen. Mit uns hat Sie über die vergangenen Monate gesprochen, und darüber, wie der Treuhandberuf der Zukunft aussieht. 

Liebe Frau Streit-Müller, wie haben Sie die letzten Monate erlebt und mit welchen Fragen waren Sie konfrontiert?

Zu Beginn der COVID-19 Krise habe ich auf der Kundenseite eine relativ grosse Unsicher- und Ungewissheit gespürt. Es haben sich viele Fragen gestellt, unter anderem auch aus rechtlicher Sicht. Dabei ging es zum Beispiel um Fragen nach der Durchsetzung von Ansprüchen und Forderungen oder um Fragen im Zusammenhang mit Fristen. 

Interessant. Ihre Aussage impliziert, dass sich Kunden – gerade auch zu Zeiten von COVID-19 – vermehrt mit rechtlichen Fragen an ihre Treuhänder gewandt haben. Welches Spektrum an rechtlichen Dienstleistungen decken Treuhänder ab?

Ich denke, um diese Frage zu beantworten, muss man unterscheiden: Einerseits bieten kleine und mittelgrosse Treuhänder oft einen rechtlichen «First Level Support» an. Das heisst, dass der Treuhänder dem Kunden bei weniger komplexen Angelegenheiten, wie beispielsweise einem Darlehensvertrag oder bei der Gründung einer AG oder einer GmbH zur Seite steht. Bei komplexeren Fällen wird dann oft ein Anwalt hinzugezogen. Andererseits gibt es grössere Treuhandgesellschaften, die ein sehr breites Spektrum an juristischen Dienstleistungen anbieten, oftmals beschäftigen diese ein eigenes Team aus Anwälten und Juristen. 

Kommen wir in diesem Zusammenhang zu Approovd. Haben Sie Approovd bereits zu Ihrem Vorteil nutzen können, und falls ja, wie? 

Selbstverständlich! Aus meiner Sicht deckt Approovd die rechtlichen Bedürfnisse von KMU sehr breit ab. Zunächst spreche ich hier von Dokumenten der Unternehmensführung, etwa Protokollen für die Generalversammlung oder den Verwaltungsrat. Es finden sich aber auch etliche arbeitsrechtliche Dokumente, wie Arbeitsverträge oder Personalreglemente. Nicht zuletzt konnte ich persönlich stark von den COVID-19-spezifischen Dokumenten, etwa der Vereinbarung über den Teilerlass von Mietzinsen, profitieren. Die Bibliothek von Approovd geht dahingehend weiter als der herkömmliche «First Level Support» von Treuhändern – oder kann diesen zumindest optimal ergänzen.

Sehen Sie in Approovd folglich eine nachhaltige Lösung für Treuhänder im sogenannten B2B2C-Geschäft?

Das kann man durchaus so sagen. Einerseits reduzieren wir eigene Risiken, weil die Anfälligkeit für Fehler deutlich sinkt, indem man mit den Vorlagen von Approovd arbeitet. Andererseits ist unsere Arbeitsweise auch effizienter, wenn die Rechtsdokumente innert weniger Minuten für den Zweck individualisiert und das konkrete Verhältnis personalisiert werden können. Ausserdem berücksichtigen die Dokumente jederzeit die neueste Rechtsprechung und enthalten sämtliche Details eines konkreten Rechtsgebiets. Insgesamt gibt es mir als Treuhänderin also zusätzliche Sicherheit, wenn die Qualität von Rechtsdokumenten durch Approovd garantiert wird.

Vielen Dank für diese Einschätzung. Gerne überlasse ich Ihnen nun das letzte Wort.

Besten Dank. Bei all den Schwierigkeiten, die sich durch COVID-19 ergeben haben, so glaube ich doch, dass wir in einer sehr spannenden Zeit leben und sich viele Chancen ergeben werden. Auf Approovd bezogen gehe ich davon aus, dass die Kombination aus dem Know-how der Treuhänder und den qualitativ hochwertigen Rechtsdokumenten von Approovd, Synergieeffekte befördert werden und sich daraus fruchtbarer Boden für eine nachhaltige Zusammenarbeit eröffnet.

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